20. bis 24. Mai 2026
Führungsschwerpunkt mit individueller An- und Abreise
Übernachtung individuell

Wissenschaftliche Leitung: Matthias Fichtinger

Triest, ehemals Österreichs Tor zur weiten Welt, beeindruckt noch heute mit einzigartigem Flair. Die bis 1918 habsburgische Hafenstadt, in der überwiegend Italienisch und Slowenisch gesprochen wurde, ist bekannt für ihre mannigfaltige Geschichte, ihre vielseitige Kultur und die zahlreichen architektonischen Werke aus Klassizismus, Historismus und Jugendstil.

Programm

MI, 20. Mai 2026
Das antike Triest: Teatro Romano, Foro Romano. Das mittelalterliche Triest: Stadtviertel Cavana und Riborgo, Cattedrale di San Giusto (ab 11. Jh.). Castello di San Giusto mit Panoramablick über die Stadt und Ausstellung zur Stadtgeschichte. Piazza Unità d’Italia: beeindruckender Stadtplatz mit offener Seite zum Meer, Denkmälern und Monumentalbauten wie Rathaus und Palazzo del Lloyd.

DO, 21. Mai 2026
Historisches Hauptgebäude der Assicurazioni Generali mit Ausstellung zur Firmengeschichte. Piazza della Borsa: Denkmal für Kaiser Leopold I., klassizistischer Monumentalbau der Warenbörse, Casa Bartoli (Max Fabiani, 1906). Piazza Verdi mit Opernhaus (1801). Ab Maria-Theresianischer Zeit erbaute Neustadt, sog. Borgo Teresiano: Palazzo Carciotti, Canal Grande, Palazzo Gopcevich, Palazzo della Banca d’Italia, Palazzo Panfilli. Piazza della Libertá mit Kaiserin-Elisabeth-Denkmal und Bahnhofsgebäude (Wilhelm Flattich, 1875). Monumentaler Palazzo Economo (1887) mit beeindruckender Innenausstattung (Treppenhaus, Salone Piemontese).

FR, 22. Mai 2026
Kapelle im Bischöflichen Palast: Sehenswertes Kleinod der Kunst des Jugendstils. Die monumentale Kirche Sant’Antonio Nuovo (Pietro Nobile, ab 1825) in pittoresker Position am Ende des Canal Grande zählt zu den bekanntesten Bauten von Triest; serbisch-orthodoxe Kirche San Spiridione und Palazzo delle Poste. Das malerisch an der Küste gelegene Schloss Miramare ließ Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg ab 1856 als Residenz errichten; bemerkenswerte Innenausstattung sowie Parkanlage.

SA, 23. Mai 2026
Der ab 1868 errichtete Hafen wird heute Porto Vecchio genannt; in einer der zahlreichen Lagerhallen wurde rezent das Museo del Mare mit Sonderausstellung zum Lloyd Austriaco (bzw. Lloyd Triestino) eingerichtet. Triest beeindruckt mit zahlreichen Wohn- und Geschäftshäusern, die die vielfältige Architektur um 1900 widerspiegeln. Das kürzlich wiedereröffnete Museo del Risorgimento ist der Geschichte der Staatswerdung Italiens unter besonderer Berücksichtigung von Triest gewidmet; die angeschlossene, zur Zeit des Faschismus eingerichtete Gedenkstätte für Guglielmo Oberdan (Sacrario Oberdan), birgt eine monumentale Skulpturengruppe von Attilio Selva.

SO, 24. Mai 2026
Borgo Giuseppino mit Salone degli Incanti (ehem. Fischmarkthalle, err. 1913) und Piazza Venezia mit Denkmal für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg (1875). Palazzo Revoltella (1854–1858): beeindruckender Stadtpalast mit exquisiter Innenausstattung (darin das Museo Revoltella mit der umfangreichen Kunstsammlung des Bauherrn, Pasquale Revoltella).

(Programmänderungen möglich)

Treffpunkt

Mittwoch, 20. Mai 2026
9.00 Uhr: Triest, Piazza della Borsa, Neptunsbrunnen

Sonntag, 24. Mai 2026
Voraussichtliches Programmende: ca. 12.30 Uhr

Bahnempfehlungen

Direktzüge der ÖBB Wien‒Triest ab Dezember 2025 (Angaben ohne Gewähr):

Wien Hbf.‒Trieste Centrale
6.53‒13.31 Uhr, RJX 131

Trieste Centrale‒Wien Hbf.
14.37‒21.07 Uhr, RJX 136

Preis des Führungsschwerpunktes

pro Person: € 540,-*
max. 15 Personen

*Im Preis nicht inkludiert: An- und Abreise, Unterkunft, Mahlzeiten, Getränke, Eintritts- und Trinkgelder

Informationsveranstaltung

Mittwoch, 4. Februar 2026, 18.00-19.00 Uhr
Vortrag im Palais (Vereinsbüro)
1010 Wien, Löwelstraße 6/2
Kein Kostenbeitrag

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